Paderborn: Neues Konzept für verkaufsoffene Sonntage

Das aktuelle Urteil des Verwaltungsgerichts Minden gegen den Anfang August geplanten Libori-Sonntag hinterlässt
Spuren. Das Verwaltungsgericht hat in seiner Urteilsbegründung angegeben, dass selbst ein Fest wie Libori
nicht ausreiche, um eine Gesamtöffnung für Paderborn zu rechtfertigen.
Als Konsequenz aus dem gegen die Stadt ergangenen Gerichtsurteil und den beschränkten Möglichkeiten, die
auch das neue Ladenöffnungsgesetz bietet, wird es in diesem Jahr keine verkaufsoffenen Sonntage in Paderborn
geben. Für 2019 plant die Werbegemeinschaft verbindlich zwei verkaufsoffene Sonntage, die, auf Grund der
restriktiven Möglichkeiten des Ladenöffnungsgesetzes und der ergangenen Rechtsprechung, sich nur auf die
Innenstadt und nur auf das Frühlingsfest und Sommer-Libori beschränken sollen.
Aus den ehemals vier verkaufsoffenen Sonntagen für die Gesamtstadt Paderborn sind jetzt nur noch zwei verkaufsoffene
Sonntage, beschränkt auf das unmittelbare Innenstadtgebiet, möglich. Das Entfesselungspaket der
neuen Landesregierung hatte ursprünglich eine Verdoppelung der verkaufsoffenen Sonntage auf insgesamt acht

vorgesehen und nicht, wie hier im Fall von Paderborn, eine Halbierung von vier auf zwei.
 

Herford: Informationsveranstaltung für Immobilieneigentümer der Innenstadt

Zu Beginn des Jahres hatte die Wirtschaftsförderung der Hansestadt Herford ein zunächst auf drei Jahre ausgelegtes
Citymanagement zur Stärkung und Entwicklung der Innenstadt eingerichtet. Zu dessen Aufgabengebieten
gehört, innerstädtischen Immobilieneigentümern bei der (Nach-)Vermietung Ihrer Ladenlokale Hilfestellung
zu leisten. Mit diesem Hintergrund haben Wirtschaftsförderung und Citymanagement Anfang September im

„Denkwerk Herford" unter der Überschrift „Investitionsgut Immobilie" eine interessante Informationsveranstaltung
durchgeführt, zu der speziell Immobilienbesitzer der Herforder Innenstadt eingeladen waren.
Auf dieser gut besuchten Veranstaltung erhielten die Teilnehmer wertvolle Tipps, wie sie die Attraktivität ihrer
Immobilien steigern und möglichst Leerstände vermeiden, oder diese, wenn sie bereits aufgetreten sind, besser
vermarkten oder kreativ nutzen können. Neben der Vorstellung des Citymanagements selbst wurden der Strukturwandel
und die Entwicklungschancen heutiger Innenstädte und die besondere Situation von Mittelstädten
wie Herford beleuchtet. Aber auch die Sicht auf die Immobilien aus dem Blickwinkel potenzieller gewerblicher
Nutzer, speziell von Handelsunternehmen, wurde von einem Vertreter eines deutschlandweit tätigen Maklerunternehmens
erläutert und den Eigentümern nähergebracht. Dabei ging es ebenso um Beispiele, welche
Betreiber möglicherweise bereit wären, sich in der Innenstadt Herfords zu engagieren und dort in ein Geschäft
zu investieren.
Schließlich wurden noch Fördermöglichkeiten innerhalb des laufenden Fassadenprogramms der Hansestadt
Herford vorgestellt, bevor sich die Teilnehmer anschließend in persönlichen Gesprächen mit den Referenten
weiter informieren konnten.

Bünde: Dritte Sitzung des Arbeitskreises „Einzelhandelskonzept“ am 11. September 2018

Zu seiner dritten Sitzung trat der begleitende Arbeitskreis bei der Fortschreibung des Einzelhandels- und Zentrenkonzepts
für die Stadt Bünde, zu dem auch Vertreter des Handelsverbandes gehören, am 11. September im
Rathaus zusammen.
Nach einem kurzen Rückblick stellte die Gutachterin des Büros Stadt + Handel aus Dortmund zunächst die gegenüber dem alten Gutachten aktualisierte und in Teilen angepasste Sortimentsliste für Bünde vor. Nach
eingehender Diskussion und kleineren inhaltlichen sowie formalen Änderungsvorschlägen erklärten sich die
Teilnehmer damit einverstanden.
Anschließend wurden die vorgestellten Ansiedlungsleitsätze besprochen. Abschließend erfolgte ein Ausblick
auf den weiteren Verfahrensverlauf für das Gutachten. Danach ist geplant, die Auslegung und Einholung von
Stellungnahmen ab November durchzuführen.

Herford: Noch Geschäftsflächen im Altstadt-Centrum verfügbar

Wie der Projektentwickler des auf dem ehemaligen Kaufhof-Areals in Herford entstandenen Wohn- und
Geschäftshauses „Altstadt-Centrum“ mitteilte, sollen die acht in diesem Komplex geschaffenen Wohnungen
Anfang September bezugsfertig sein. Von diesen sind bereits einige vermietet, aber auch noch einige frei.
Neben den mit den Betreibern C & A, Rossmann, McPaper und CCC Shoes & Bags belegten Geschäftsflächen
gibt es noch vier weitere Flächen zwischen 40 und 225 m², für die Nutzer gesucht werden. Unter anderem ist ein
Betreiber für ein Café in diesem Objekt vorgesehen.

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